In den letzten Jahren haben sich Laserdrucker in deutschen Büros und Haushalten immer stärker durchgesetzt. Sie liefern eine hohe Druckqualität und sind mittlerweile häufig sogar günstiger als Tintenstrahldrucker. Besonders die Betriebskosten sind durch den sparsamen Lasertoner-verbrauch und einen minimalen Wartungsbedarf oft niedriger. Doch wie funktioniert ein Laserdrucker eigentlich?
Wird ein Druckauftrag vom Computer über die Schnittstelle an den Laserdrucker gesendet, wird er zunächst im Speicher des Druckers bearbeitet. Die gewünschte Seitenansicht wird in ein feines Raster zerlegt und es wird errechnet, an welchen Punkten der Papieroberfläche später Farbe aufgebracht werden muss.
Im Inneren des Gerätes befindet sich die Bildtrommel mit einer lichtempfindlichen Beschichtung. Sie wird in einem ersten Schritt vollständig negativ aufgeladen. Anhand der Rasterdaten werden dann einzelne Punkte auf der Trommeloberfläche wieder neutralisiert. Dies geschieht durch einen Lichtstrahl, der durch einen Spiegel gelenkt wird. Das digitale Bild der Seite wird also Punkt für Punkt in die Information „Laser an“ oder „Laser aus“ umgesetzt.
Die Bildtrommel dreht sich nun weiter und läuft dabei am Toner vorbei. Dieser besteht entweder selbst aus geladenen Partikeln (1-Komponenten-Toner) oder enthält Eisenpartikel (2-Komponenten-Toner). Aufgrund der unterschiedlichen Ladungen auf der Bildtrommel springen nun die Partikel der Farbe nur auf die dafür vorgesehenen Stellen.
Im nächsten Schritt wird der Toner auf der sich weiterdrehenden Bildtrommel am Papier vorbeigeführt. Das Papier ist durch die Ladungseinheit des Laserdruckers entgegengesetzt der Bildtrommel aufgeladen und zieht die Partikel dadurch von der lichtempfindlichen Beschichtung ab.
Um die Farbe auf dem Papier zu fixieren, wird es durch zwei Heizwalzen geführt, die den Toner aufgrund der hohen Temperatur schmelzen und mit dem Papier verkleben. Die fertige Seite wird aus dem Drucker transportiert.













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