Druckertinte ist nicht gleich Druckertinte. Es gibt wasserbasierende Tinte, lösungsmittelbasierende Tinte und was die Farbgebung angeht, gibt es auch wieder Unterschiede. Zum einen die Farbstofftinte ( Dye-Tinte ), dort sind die Farbstoffe in der Trägerflüssigkeit gelöst. Zum anderen die Pigmenttinte, da schwimmen die Farbpigmente in der Trägerflüssigkeit. Man erkennt dies am besten an der gelben Tinte. Bei Dyetinte durchsichtig und bei Pigemnttinte milchig, so dass man nicht hindurchsehen kann.
Original Hersteller entwickeln ihre Druckertinten immer weiter : HP ViVera, Canon Chromalife 100, Lexmark Evercolor 2 etc. Jeder Hersteller entwickelt seine Tinte weiter, um den Anforderungen, die an die Tinte gestellt sind, gerecht zu werden. Die Tinte soll lichtbeständig sein, schnell trocken und weitestgehend resistent gegen Umwelteinflüsse sein. Dabei darf sie den Druckkopf bzw. die Düsen nicht verstopfen, dies bedeutet, sie muss eine bestimmte Fließeigenschaft haben, damit die richtige Menge und Dichte auf das Papier kommt und der Textausdruck tiefschwarz wird oder die Grafik schöne, kräftige, satte und brillante Farben aufweist.
Die Entwicklung solcher Tinten ist zeit- und kostenaufwendig und die Hersteller investieren Millionen in die Forschung um immer bessere Druckertinte zu entwickeln, die die Wünsche der Anwender erfüllt. Originaltinten sind in der Regel teurer als kompatible Tinten von Fremdherstellern und da gibt es mittlerweile eine große Anzahl auf dem Markt.
Aber nicht immer ist nur Preis relevant, gerade wenn man Wert auf Qualität legt. Für private, interne Zwecke ist es natürlich kein Problem auf alternative Nachfülltinte zu setzen, um die Kosten niedriger zu halten. Man muss aber dann auch (wie eigentlich immer bei günstigeren Preisen) Qualitätseinbußen in Kauf nehmen.
Wichtige Dokumente oder auch beispielsweise Drucksachen von Firmen müssen perfekt sein, denn sie repräsentieren das Unternehmen und sollten so dementsprechend aussehen. Was die Korrespondenz mit Geschäftskunden angeht, sollte man schon Wert auf den perfekten Ausdruck legen und Originaltinte verwenden. Dasselbe gilt für Fotos, wo das Augenmerk besonders auf hoher Qualität, Farbbrillianz, Schärfe, Farb – und Lichtechtheit liegt.
Welche Freude haben Sie an dem schönsten Foto, wenn es in minderwertiger Qualität ausgedruckt wurde, unscharf und verschwommen ist und die Farben nicht richtig wiedergegeben wurden oder gar in kürzester Zeit verblasst ?
Bei dem Druckergebnis spielt natürlich auch die Wahl von Druckerpapier oder Fotopapier eine ganz entscheidende Rolle. Canon, Epson und auch HP haben je ihr spezielles Druckerpapier im Angebot, dieses ist perfekt auf das Zusammenspiel mit der hauseigenen Druckertinte abgestimmt, um bestmögliche Resultate zu erzielen.
HP Colorlock, Epson Glanzpapier, Canon Photopapier und die Glossypapiere haben eine Glanzbeschichtung mit microporösen Öffnungen, in die die Tinte eindringen kann, die dann hinter der Glanzschicht auf eine PE Schicht stößt und dort aufgenommen wird. Die Glanzschicht hat nicht nur die Eigenschaft dem Bild den gewünschten Glanz zu verleihen, sondern es auch vor Umwelteinflüssen und UV Licht zu bewahren. Bei der Wahl des Papieres sollte man darauf achten, dass das Papier für den jeweiligen Drucker bzw. für die verwendete Druckertinte geeignet ist.
Sonst erlebt man böse Überraschungen, wenn man z.B. für einen Drucker, der mit Pigmenttinte druckt, ungeeignetes Papier verwendet. Die Farbpigmente kommen nicht hinter die Glanzschicht, sondern verbleiben auf der Oberläche, und schon ist der Glanz dahin, die Bilder sind matt und man ärgert sich über die sinnlos vergeudete Tinte und Papier.













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