Epson entwickelt Piezo-Druckkopf der neuesten Generation
Neue Piezo-Technologie von Epson bringt Tintenstrahldrucker auf Touren
Meerbusch, 16. April 2007. Epson ist die Entwicklung
eines Piezo-Kristalls gelungen, bei dem die notwendige
Elementdicke um mehr als 35% verringert werden konnte.
Dadurch sind deutlich kompaktere und schnellere
Druckköpfe möglich, so dass sich für den Tintenstrahldruck
völlig neue Anwendungsgebiete in Büros und Industrie
erschließen.
Die neue Generation des Epson Piezokopfes zeichnet sich
durch eine erheblich größere Verformbarkeit des
Piezo-Elements aus. Das Piezo-Kristall, das sich unter
elektrischer Spannung ausdehnt, ist im Druckkopf für die
präzise Dosierung der Tintentropfen zuständig. Die höhere
Flexibilität des Materials geht einher mit seiner deutlich
kürzeren Reaktionszeit auf die elektrischen Impulse – die
Druckgeschwindigkeit steigt. Dabei braucht das neue
Piezo-Element deutlich weniger Platz als bisher: Der
hauchdünne verformbare Film wurde von 1,56 Mikrometer
pro Lage auf nur noch einen Mikrometer Dicke minimiert.
Der gesamte Druckkopf kann dadurch erheblich kleiner als
bisher gebaut werden. Das verbesserte Piezo-Element verringert deutlich den
Platzbedarf der Druckdüsen: Die Packungsdichte verdoppelt sich von bislang 180 Düsen
pro inch auf 360 Düsen pro inch.
Präziseres Druckbild, höhere Druckgeschwindigkeit und kleinere Bauweise macht die
neue Piezo-Inkjet-Generation in Einsatzgebieten attraktiv, die bislang Inkjetdruckern
unzugänglich waren, zum Beispiel als extrem schnelle Drucker für kleine bis mittelgroße
Arbeitsgruppen in Unternehmen. Darüber hinaus ermöglichen die herausragenden
Eigenschaften der neuen Köpfe auch verstärkt den Einsatz in der Industrie, etwa für die
industrielle Kennzeichnung. Die Piezo-Druckköpfe der nächsten Generation werden bei
Epson seit April in Serie produziert.
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